FAQ Schüler

Häufig gestellte Fragen zur Bewerbung

Man unterscheidet laut der Empfehlung des Deutschen Wissenschaftsrates von 2013 folgende duale, parallele und verzahnte Studienformate:

1. Ausbildungsintegrierendes Studium: Eine Berufsausbildung ist systematisch im Studiengang angelegt. Es gibt eine strukturell-institutionelle Verzahnung von Studium und Ausbildung (organisatorisch, durch Kontakt von Hochschule, Praxispartner und ggf. auch Berufs- oder Fachschulen) soiwe eine Anrechnung von Teilen der Ausbildung als Studienleistungen.

2. Ausbildungsbegleitendes Studium: Vollzeitstudium, neben dem parallel eine duale Berufsausbildung absolviert wird, ohne dass institutionell-strukturelle oder inhaltliche Verzahnungselemente zwischen Studium und Berufsausbildung existieren. Es wird der volle Umfang an zu erbringdenen Leistungspunkten an der Hochschule erworben. Es gibt keine Anrechnug von Teilen der Ausbildung als Studienleistungen.

3. Praxisbegleitendes Studium: Studium mit einem großen Umfang an Praxisanteilen, die weder institutionell-strukturell noch inhaltlich mit dem Studium verzahnt sind. Es gibt keine Anrechnung der Praxisanteile als Studienleistungen.

4. Praxisintegrierendes Studium: Praxisanteile sind systematisch und in größerem Umfang gegenüber regulären Studiengänge mit obligatiorischen Praktika im Studium angelegt und sind mindestens strukturell-institutionell mit dem Studium verzahnt (organisatorisch, durch Kontakt von Hochschule und Praxispartner). Es gibt eine Anrechnung der Praxisanteile als Studienleistungen.

Bei StudiumPLUS: Studium+Ausbildung handelt es sich an der Hochschule Offenburg um ein ausbildungsbegleitendes Studium (2.). Bei den dualen Studiengängen der DHBW handelt es sich wiederum beispielsweise um ein praxisintegrierendes Studium (4.). Das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BBIB) klassifiziert "integrierende" Studienformate als "dual", "begleitende" Modelle als nicht dual.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des ausbildungsintegerierenden Modells StudiumPLUS: Studium+Ausbildung ist die Rückfalloption: es werden parallel zwei Abschlüsse (Bachelor und IHK-Facharbeiterabschluss) erworben, man hat jedoch die Möglichkeit, einen der beiden Wege abzubrechen und (erst einmal) nur den anderen zu Ende zu führen. Dies ist möglich, weil bei StudiumPLUS: Studium+Ausbildung an der Hochschule Offenburg ganz reguläre Bachelor-Studiengänge studiert werden. Ein echter Vorteil!

Als praxisbegleitende Variante des dualen Studiums (3.) ist außerdem das Studienmodell StudiumPLUS: Studium+Trainee für fast alle Studiengänge der Hochschule Offenburg möglich. Weitere Infos hier.

(Digitale) Tools fürs Studium

Alle Hochschulangehörigen haben automatisch ein Campus-Benutzerkonto, bestehend aus einer persönlichen Hochschul-E-Mailadresse, einem persönlichen Datenverzeichnis und dem Zugriff auf verschiedene Online-Dienste der Hochschule. Ihre Zugangsdaten (Campus-Benutzerkennung, bestehend aus Benutzernamen und einem persönlichen Anfangspasswort) bekommen Sie mit der Einschreibung zugeschickt.
Probleme mit dem Campus-Benutzerkonto?
Dann lesen Sie zunächst die Hilfeseite Campus-Benutzerkonto (nur im internen Netz oder über VPN erreichbar), oder wenden Sie sich an das Helpdesk.
Unten auf dieser Seite finden Sie zusätzlich ein Formular für Ihre Anfragen.

OSKAR, die Offenburger-Studierenden-Karte ist ein Studierendenausweis, hat aber noch viel mehr Funktionen: Sie brauchen sie für die Bibliothek, zum Kopieren, Drucken und Scannen, zum Bezahlen in Mensa und Cafeteria, ...

Die Karte bekommen Sie zum Studienbeginn, in jedem neuen Semester müssen Sie die Karte ein Mal vor Ort (in Offenburg oder Gengenbach) aktualisieren.

Info zu OSKAR: hs-offenburg.de/service/oskar-offenburger-studierendenkarte/

Ihre E-Mailadresse ist die Basis Ihrer Kommunikation mit der Hochschule um nichts zu verpassen raten wir Ihnen Ihre Mails regelmäßig z.B. via Webmail regelmäßig zu überprüfen.

Viele Dienste der Hochschule sind nur innerhalb des Netzes der Hochschule erreichbar. Via VPN können Sie sich auch von außerhalb mit dem Hochschulnetz verbinden.

Für alle Hochschulangehörigen stehen Multifunktionsgeräte zum Drucken, Scannen und Kopieren bereit, die an das "Follow-me"-System der Hochschule angeschlossen sind. Sie können den Druckauftrag zuhause über VPN starten und dann an der Hochschule mit Ihrer OSKAR-Karte am Gerät ausgeben lassen. Alternativ können Sie sich über den bw-Lehrpool einloggen und darüber drucken.

Mit filr haben Sie von zuhause aus Zugang auf Ihr privates Home-Laufwerk. Sie können dort Daten ablegen, mit mehreren Endgeräten synchronisieren und mit anderen Nutzer*innen teilen.

Mit bwSync&share (Nextcloud) steht Ihnen ein weiterer Dienst zum sicheren Synchronisieren und Teilen von Daten zur Verfügung. Alle Nutzer*innen der Hochschule haben jeweils 50 GB Speicherplatz zur Verfügung, können Dateien ablegen sowie Ordner einrichten und freigeben. Sehr praktisch z.B. für Gruppenarbeiten, um auf gemeinsame Dokumente zuzugreifen, aber auch zur Datensicherung bei Abschlussarbeiten. Der Zugriff ist nach Anmeldung mit der Campus-Benutzerkennung über den Webbrowser möglich, mit dem Client ist es noch bequemer.

 

Im zentralen Lernmanagementsystem Moodle haben fast alle Lehrveranstaltungen einen eigenen Kursraum. Dort befinden sich Informationen und Materialien zur Veranstaltung wie z.B. Vorlesungsaufzeichnungen, Skripte, Aufgaben und vieles mehr. Auch die interne Kurskommunikation findet zu großen Teilen in Moodle statt.

Die Videokonferenz-Software Zoom ist frei nutzbar mit dem Campus-Benutzerkonto. Viele Vorlesungen werden als Live-Zoomkonferenzen durchgeführt: Bild und Ton werden übertragen, Bildschirminhalte geteilt. Zugang bekommt man über einen Link, den Dozent*innen an die Teilnehmenden versenden. Die Software darf aber auch für Lerngruppen o.ä. verwendet werden. Bitte beachten Sie die Netiquette (de) bzw. Netiquette (en) sowie die Anleitung für Zoom (beides nur im internen Netz bzw. über VPN erreichbar).

Der HSO Chat dient dem Austausch zwischen Dozirenden und Studierenden bzw. zwischen Studierenden. Neben allgemeinen Informationen im Kanal “General” wird der HSO-Chat auch für Lehrveranstaltungen genutzt, oder auch als sichere, hochschulinterne Alternative zu WhatsApp.

bwLehrpoolRemote ist der virtuelle PC Pool der Hochschule in dem Sie PC Umbegungen vorfinden, die maßgeschneidert für viele Vorlesungen eingerichtet wurden und dank bwLehrpoolRemote auch von zu Hause aus nutzbar sind.

In der bwCloud können Sie sich für Ihre Projekte einen eigenen virtuellen Server anlegen lassen. Mehr Informatioinen finden Sie hier.

Professionelle Softwareentwicklung und gutes Projektmanagement benötigt ein Versionsverwaltungssystem. Über eduGit können Sie solch ein System über die Hochschule verwenden.

 

Die Bibliothek hat viele elektronische Angebote im Programm: Lehrbücher, Datenbanken und E-Learning-Angebote. Um die Angebote nutzen zu können, müssen Sie sich als Angehörige*r der Hochschule Offenburg ausweisen: Stellen Sie entweder eine Verbindung zum Hochschulnetz mit dem VPN-Client (mit Standard-Profil) her oder melden Sie sich mit Ihren Campus-Benutzerdaten an.

Unterstützung finden Sie auf der: Homepage der Hochschulbibliothek

Weitere interessante Videotrainings zu Business, Technik & IT, Kreativität gibt es auch bei LinkedIn Learning

Die Angebote der Bibliotheken in Offenburg und Gengenbach können natürlich auch vor Ort genutzt werden. Beachten Sie dazu die jeweiligen Öffnungszeiten und Hygienebestimmungen.

Herzlich Willkommen beim Skriptverkauf der Hochschule Offenburg.

Wo immer möglich und angebracht, stellen wir Ihnen Unterlagen und Skripte als pdf in den jeweiligen Moodle-Kursen zur Verfügung. Bei Bedarf kann unser Druckereidienstleister Ihnen diese ausdrucken und gegen Bezahlung (Druckkosten und Porto) zusenden. Am einfachsten senden Sie der Druckerei das/die betreffenden pdf zu bzw. nennen den Skript-Titel. Sie erhalten dann eine Preisangabe mit Hinweis zur Bezahlung.
Derzeit ist eine Bezahlung nur als Vorauskasse per PayPal möglich. Nach Geldeingang wird das Skript per Post an Sie verschickt.

Moodle, Tools & Apps

Meier, Barbara

Meier, Barbara

 

  • Raum: D206
  • Badstraße 24 Offenburg

Links

Ja, das wirst Du. Zunächst erhältst Du bis zum Ende der Berufsausbildung ein monatliches Ausbildungsgehalt. Nach Abschluss der Ausbildung schließt sich ein Arbeitsvertrag bis zum Ende des Studiums im Rahmen von StudiumPLUS: Studium+Ausbildung an.

Betriebliche oder überbetriebliche Ausbildungen - so genannte Ausbildungen im dualen System - können nach dem BAföG nicht gefördert werden. Dies gilt auch für den Besuch der Gewerbeschule.

Sollte es mit dem Studium nicht klappen, so ist ein Ausstieg möglich. Ideal und ohne jegliche zeitliche Verluste ist ein Ausstieg nach dem zweiten Semester. Die Berufsausbildung wird nahtlos im dritten Jahr fortgesetzt, so dass nach insgesamt drei Jahren die Berufsausbildung (IHK) regulär endet.

Die Vorlesungsplanung der Hochschule und der Stundenplan der Berufsschule sind so abgestimmt, dass StudiumPLUS-Studierende an keinem der beiden Lernorte Lehrveranstaltungen versäumen und dadurch Nachteile hätten. In den Phasen, in welchen sowohl die Beschulung an den Beruflichen Schulen als auch die Semester an der Hochschule stattfinden (Jahr 2), wurde hierfür eigens der sogenannte Verzahnungstag für StudiumPLUS eingerichtet.

Dies bedeutet: Am Verzahnungstag findet jede Woche der Berufschulunterricht für die jeweilige Berufsausbildung statt. An der Hochschule finden am gleichen Tag entweder keine Vorlesungen im verzahnten Studiengang statt, oder nur diejenigen Vorlesungen/Labore, die seitens der Hochschule im Rahmen von StudiumPLUS angerkannt wurden. D.h. StudiumPLUS-Studierende haben diese Kompetenzen bereits durch die Berufsasubildung erlangt.

Von Seiten der Berufsschulen werden alle teilnahmepflichtigen Unterrichtsfächer auf den Verzahnungstag gelegt, am zweiten Berufsschultag der Woche liegen Fächer wie z.B. Deutsch, Gemeinschaftskunde und Religion, von denen StudiumPLUS Studierende aufgrund des Abiturs oder der Fachhochschulreife befreit werden (Vorraussetzung für die Teilnahme an StudiumPLUS aufgrund der notwendigen Hochschulzugangsberechtigung).

Natürlich ist der Workload durch das gleichzeitige Absolvieren zweier Bildungswege etwas höher als bei "Normalstudierenden", wobei dies hauptsächlich für das zweite Jahr im Rahmen von StudiumPLUS: Studium+Ausbildung gilt. Im ersten Jahr steht die Ausbildung im Vordergrund, im zweiten Jahr beginnt das Studium und die Ausbildung wir im Rahmen der Beschulung an den Beruflichen Schulen weitergeführt. Um dies organisatorisch zu ermöglichen, wurde hierfür eigens der sogenannte "Verzahnungstag" in Jahr 2 eingerichtet. Regulär Studierende haben in den ersten beiden Semestern daher an den Verzahnungstagen entweder keine oder nur sehr wenige Vorlesungen (die für die StudiumPLUS Studierenden aufgrund bereits erworbener Kompetenzen anerkannt wurden).

In Jahr 3, 4 und dem letzten Halbjahr steht dann wieder das reguläre Studium  im Vordergrund, die Ausbildung wird im Praxissemester nur noch durch die Abschlussprüfung beeendet. Außerdem haben regulär Studierende über den gesamten Zeitraum des Studiums keine Verpflichtung, während der semesterfreien Zeiten zu arbeiten. StudiumPLUS-Studierende haben sich hierfür jedoch gegenüber Ihren Kooperationsunternehmen verpflichtet. Hierbei darf allerdings nicht vergessen werden: auch regulär Studierende arbeiten häufig in den semesterfreien Zeiten zur finanziellen Ermöglichung ihres Studiums. Und: StudiumPLUS-Studierende verfügen auch über einen regulären Urlaubsanspruch in ihren Kooperationsunternehmen während den semesterfreien Zeiten.

Außerdem genießen StudiumPLUS-Studierende den Vorteil, dass Sie während des Praxissemesters und der Bachelor Thesis keine Einarbeitungszeit mehr benötigen, sondern sofort "loslegen" und ihre Arbeiten bereits auf ein solides Fundament von Berufserfahrung und Netzwerk im Kooperationsunternehmen stützen können.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Der Workload ist hauptsächlich in Jahr 2 höher im Vergleich zu regulär Studierenden, jedoch absolut machbar, und sollte in Anbetracht der viele Vorteile kein Hinderungsgrund für motivierte Teilnehmer*innen sein.

Für jede*n, die/der mit einer Ausbildung an der Hochschule ein Studium beginnt, besteht die Möglichkeit, sich bereits erworbene Kompetenzen und Inhalte aus der Berufsausbildung auf Veranstaltungen im Studium anrechnen zu lassen. Dies ist generell unabhängig von StudiumPLUS: Studium+Ausbildung ebenso möglich.

Mögliche Anerkennungen wurden im Rahmen von StudiumPLUS durch die Bildungspartner und den Prüfungsausschuss der Hochschule im Vorfeld eingehend geprüft. Grundlage der Prüfung bildet hierfür §35, Abs 3 des LHG. Hierdurch wird gewährleistet, dass Studierenden durch Anerkennung von Ausbildungsinhalten keine Vorlesungsinhalte fehlen.

Für einen Platz im ausbildungsbegleitenden Studienmodell StudiumPLUS: Studium+Ausbildung bewerben sich interessierte Schüler*innen direkt bei den jeweiligen Kooperationsunternehmen. Diese vergeben diese dualen Plätze in der regel ca. 1 - 1,5 Jahre vor Ausbildungsbeginn. Da aber immer wieder neue Unternehmen auf StudiumPLUS aufmerksam werden, können auch kurzfristig duale Plätze zur Verfügung stehen. Weitere Informationen siehe Punkt "Bewerbung Ausbildungsplatz".