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StudiumPLUS-Modelle kommen bei Beteiligten an

Die Hochschule Offenburg hat das zweite Netzwerktreffen StudiumPLUS veranstaltet. Bei der digitalen Konferenz tauschten sich kooperierende Unternehmen und Berufliche Schulen mit Professor*innen aus.

Laptop-Tastatur und -Bildschirm mit Kachel-Porträts im Anschnitt.
© unsplash, chris montgomery

„Die 40 Teilnehmenden, die sich der Videokonferenz zugeschaltet haben, zeugen vom zunehmenden Interesse an den dualen Studienmodellen der Hochschule Offenburg“, freute sich Prof. Dr. Anne Najderek, Prorektorin für Studium und Lehre und StudiumPLUS-Verantwortliche, zum Auftakt.

Die neue StudiumPLUS-Koordinatorin an der Hochschule Offenburg, Bärbel Andreae, erläuterte den Zuhörenden danach noch einmal die Besonderheiten der Studienmodelle StudiumPLUS: Studium+Ausbildung sowie StudiumPLUS: Studium+Trainee und berichtete über deren positive Entwicklung. Von zu Beginn im Wintersemester 2017/18 drei Kooperations-Unternehmen ist deren Zahl inzwischen auf knapp 30 gewachsen, Tendenz weiter steigend. Neben Maschinenbau haben sich auch die Studiengänge Elektrotechnik/Informationstechnik sowie Angewandte Informatik im Modell etabliert. Ab dem nächsten Studienjahr kommen noch Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen dazu. Für die Verzahnung der Studiengänge mit den passenden Ausbildungsberufen sorgen die kooperierenden Beruflichen Schulen und Unternehmen gemeinsam mit den Studiendekanen der jeweiligen Fakultäten. Dies sei nicht immer einfach und erfordere von allen Seiten Flexibilität und guten Willen, so Bärbel Andreae.

Wie positiv das Studienmodell StudiumPLUS: Studium+Ausbildung von allen Beteiligten gesehen wird, zeigten die Erfahrungsberichte eines Studierenden, eines Ausbildungsbetriebs sowie einer Beruflichen Schule. „Die StudiumPLUSler sind sehr ambitionierte, gute Schüler, die auch die anderen Azubis mit nach oben ziehen“, schwärmt beispielsweise der Fachbereichsleiter einer Beruflichen Schule. Auch die anderen Beteiligte betonten die Chancen des Modells: frühe Unternehmensbindung, die Vorteile der doppelten Sichtweise Student*in/Auszubildende*r oder die Vertiefung der Schwerpunkte durch das verzahnte Lernen. Aber auch die besonderen Herausforderungen kamen zur Sprache, etwa das anspruchsvolle Zeitmanagement sowie die Schwierigkeiten bei der Organisation der Verzahnung und der Anerkennung der Leistungen. Während der Videokonferenz konnten sich die Teilnehmenden zudem an einer kleinen Umfrage beteiligten. Diese bestätigte die dem Studienmodell zu Grunde liegenden Annahmen der Hochschule: 82 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass StudiumPLUS: Studium+Ausbildung ein idealer Ausgangspunkt für eine Karriere in der Industrie ist, 77 Prozent sehen darin ein Win-Win-Modell für alle Beteiligten.

Auch das neuere Modell StudiumPLUS: Studium+Trainee wurde vorgestellt. Diese Möglichkeit eines praxisvertieften Studiums, in dem Studierende als Werkstudenten von Unternehmen gefördert werden, ist noch nicht so bekannt, findet aber auch immer mehr Interessenten. Dabei studieren die Teilnehmenden in einem der regulären Bachelor- oder Masterstudiengänge der Hochschule Offenburg und verbringen während der vorlesungs- und prüfungsfreien Zeiten vorab mit den Kooperationspartnern definierte und damit für beide Seiten gut planbare Praxisphasen in den Unternehmen.

Insgesamt können die Ergebnisse des Netzwerktreffens StudiumPLUS als klare Bestätigung für die Studienmodelle gesehen werden. Es ist daher wichtig, diese in Zukunft noch bekannter zu machen und weiter zu optimieren.